Werner-Arnold-Bau, Agricolastraße 22
09599 Freiberg
EG, Labor 111
Die Gewinnung von Erdwärme aus der Tiefe und die sichere Verwahrung von Kohlendioxid im Untergrund rücken durch die Energiewende zunehmend in den Fokus. Auch stellt die Umstellung der Speicherung von traditionellen Energieträgern wie Methan auf Grünen Wasserstoff eine großskalige Herausforderung zur Energiesicherung dar. Dabei ist die Kenntnis der Wechselwirkung zwischen Gesteinsmatrix des Speichergesteins mit den interagierenden Fluiden (Gas, Wasserdampf, Hydraten, gesättigte Salzsole) unabdingbare Voraussetzung.Die Strömung im geologischen Untergrund ist maßgeblich durch die Fließgeschwindigkeit und das Speichervermögen und die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Phasen charakterisiert.
Das Institut für Bohrtechnik hat eine herausragende Expertise diese Parameter unter lagerstättenähnlichen Bedingungen (hohe Drücke, hohe Temperaturen) im Labor zu ermitteln und in modelltechnischen Simulationen diese Sachverhalte in den Bohrloch- und Lagerstättenmaßstab zu überführen, um damit zeitliche Voraussagen zu unterschiedlichen Szenarien tätigen zu können.