Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHs), Winklerstraße 5
09599 Freiberg
Laborfläche Halle A
Mittels Additiver Fertigung, auch als 3D-Druck bekannt, werden komplexe und individuell angepasste Geometrien Schicht für Schicht erzeugt. Die Materialpalette ist nahezu unbegrenzt und wächst stetig. Neben Kunststoff und Metall – darunter auch Reinkupfer - wird bei uns auch an Verfahren zur Verarbeitung von Glas sowie an ökologischen, nachhaltigen und bioabbaubaren Materialien aus nachwachsenden Roh- und Reststoffen wie Gras, Kernen, Holz, Mörtel und Beton geforscht.
Wir geben euch einen Einblick in die unbegrenzte Materialvielfalt und zeigen, wie mit additiver Fertigung Bauteile aus Metall entstehen. Diese können mehrere Funktionen in einem Bauteil vereinen (Stichwort: Funktionsintegration) und/ oder auch auf nur den wesentlichen bedarfsorientierten Materialanteil reduziert sein (Stichwort: Topologieoptimierung). Zur bildhaften Beschreibung muss man sich das Bauteil wie einen löchrigen Schweizer Käse vorstellen – es ist nur dort wirklich Material vorhanden, wo Kräfte und Momente wirken oder Kontakt zu anderen Bauteilen gefordert ist.