12.06.2026
18:00 – 22:30

Werner-Arnold-Bau, Agricolastraße 22

09599 Freiberg

EG, Labor 111

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  • Vorführung von Experimenten
  • Vorführung von Exponaten

Organisator:

Die Wechselwirkung zwischen dem Gesteinsgerüst und den darin befindlichen Flüssigkeiten und Gasen ermöglicht die Gewinnung von Grundwasser, Erdwärme aber auch die Verbringung von Kohlendioxid in den Untergrund. Dabei müssen die Veränderung der Fluideigenschaften und der festen Gesteinsmatrix in der Speicherschicht aus festen Mineralkornbestandteilen und darin befindlichen Poren unter hohen Drücken und Temperaturen bekannt sein. In gewisser Weise kann dies mit einem Schwamm verglichen werden, der entweder Wasser aufnimmt, abgibt oder hält.

Die Gewinnung von Erdwärme aus der Tiefe und die sichere Verwahrung von Kohlendioxid im Untergrund rücken durch die Energiewende zunehmend in den Fokus. Auch stellt die Umstellung der Speicherung von traditionellen Energieträgern wie Methan auf Grünen Wasserstoff eine großskalige Herausforderung zur Energiesicherung dar. Dabei ist die Kenntnis der Wechselwirkung zwischen Gesteinsmatrix des Speichergesteins mit den interagierenden Fluiden (Gas, Wasserdampf, Hydraten, gesättigte Salzsole) unabdingbare Voraussetzung.Die Strömung im geologischen Untergrund ist maßgeblich durch die Fließgeschwindigkeit und das Speichervermögen und die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Phasen charakterisiert.
Das Institut für Bohrtechnik hat eine herausragende Expertise diese Parameter unter lagerstättenähnlichen Bedingungen (hohe Drücke, hohe Temperaturen) im Labor zu ermitteln und in modelltechnischen Simulationen diese Sachverhalte in den Bohrloch- und Lagerstättenmaßstab zu überführen, um damit zeitliche Voraussagen zu unterschiedlichen Szenarien tätigen zu können. 
 

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